Wissensriesen und Handlungszwerge
Wissensriesen und Handlungszwerge
Hand aufs Herz, Wissen wird immer eine Bedeutung haben, aber nicht mehr die, die sie schon hatte. In vielen Teams, Schnittstellen, bei GL, HR Verantwortlichen treffe ich auf viel Wissen und auch Bewusstsein um die Problematiken und die Herausforderungen des Arbeitsalltages. Das Wissen wird meiner Einschätzung nach gut in den fachlichen und sachlichen Themen umgesetzt.
Sehr bald kommt die Schnittstelle Mensch und unterschiedliche Sichtweisen, politische und persönliche Bedürfnisse kommen ins Spiel und verändern Gegebenheiten und können die so geliebte Logik sprichwörtlich auf den Kopf stellen.
Vor Jahren hatte ich eine Führungskraft, ein gelernter Mathematiker im Coachingprozess . Er sagte: „Im Studium hatte ich das Gefühl und die Sicherheit, dass meine Zahlen klar und exakt sind. Darauf ist Verlass. Je höher ich in meiner Laufbahn und in der Karriereleiter gestiegen bin, umso mehr erkenne ich, dass eine 7 auch als 5 gedeutet werden kann. Und das erschüttert meine Basis, das macht unsicher.“
Elefanten werden gesehen, aber selten werden sie benannt und noch seltener wird gehandelt. Können wir uns das noch leisten? Haben wir die Zeit, viel Raum und Energien zu verlieren und mögliche Mitbewerber sind schneller in der Lage, den Pitch zu machen und den Zuschlag zu bekommen. Was ist los mit unseren Führungskräften, mit uns? Sind wir mutlos, überbezahlt und träge, machen wir Dienst nach Vorschrift, sind zu viele Ängste im System?
Oder liegt der Tennis- Golfschläger im Auto und unsere Work-Life-Balance bringt uns um unsere erfolgreiche Zukunft. Werden aus klaren und interessierten Köpfen Mitläufer, die mehr um die eigene Position besorgt sind als um die Entwicklung des Teams, das Wohl der Firma, die Agilität und den Aufbruch? Sind wir die „save the ass – Generation?“ im Gegensatz zu der Generation X,Y…Z? Sind wir konfliktscheu, mutlos und angepasst?
Nein! Grundsätzlich glaube ich, dass der Mensch, der Mitarbeiter (auch der junge), leistungsorientiert ist und Leistung erbringen möchte. Mit der Brille des Coaches und mit diesem eingeschränkten Blickfeld betrachte ich das Thema Leistung und unterscheide: Leistungsbereitschaft, Leistungsfähigkeit und die Leistungsmöglichkeit.
Was ist notwendig, um Raum zu schaffen damit Leistungsbereitschaft entsteht, bzw. nicht unterdrückt wird?Früh im Elternhaus, Kindergarten, Schule, Studium und Betrieb…?Was wurde mir beigebracht in Bezug auf mich selbst? Mein Selbstbild? Was ist notwendig damit ich sagen kann, ja ich bin bereit, ich traue mir zu Leistung zu bringen und Verantwortung zu übernehmen? Was könnte passiert sein, dass ich nicht mehr soooo bereit bin (mich traue), Leistung zu erbringen? Nach außen hin ja, Daumen nach oben, aber innnen? Und da spielt die Musik!
(Was ist notwendig damit ich Leistungsfähigkeit aufbaue, und was ist leistungsfähig? Und wie wird sie definiert? Welche Faktoren spielen da zusammen?) Das ist ein sehr breites Feld. (Und dazu möchte ich noch einige Beiträge machen und aus verschiedenen Blickwinkeln dieses Thema betrachten.)
Prozesse sind zu kompliziert und zu langsam
Auf der einen Seite sehe ich mit der Coaching Brille auch ein systemisches Problem: Unser bis dato erfolgreiches Top Down System, die Art zu führen, das uns Wohlstand und Erfolg gebracht hat, erschöpft sich und wird den Herausforderungen der Vuca oder Bani Welt nicht mehr gerecht.
Unsere Prozesse sind zu kompliziert, zu langsam und wenig agil.
Hier gilt es anzusetzen: Aus dem Top Down System ein Kompetenzmodell aufzubauen, um Agilität, intrinsische Motivation zu fördern.
Hierbei bietet H 1 Rank Consulting als Architekt und Handwerker ein Modulsystem an, um die Systeme zu analysieren, eine Roadmap zu definieren und die Themen In der Praxis umzusetzen.
Neben dem systemischen Problem, das sehr dringlich ist, sehe ich die persönliche Herausforderung, die Verantwortung bei jedem Einzelnen an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, unabhängig von Position und Dienstgrad.
#fangbeidiran ist die Überschrift bei H1 Rank Consulting und der Dreh und Angelpunkt unserer Arbeit.
Eigenverantwortung, das eigene Entwicklungspotential zu erkennen und die Bereitschaft zu entwickeln, an sich zu arbeiten.
Wir brauchen ein höheres Niveau in der Teamzusammenarbeit, der Konfliktfähigkeit, Probleme und Herausforderungen willkommen zu sehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Das geht nicht ohne Reibung!
Die eigene Position und die eigenen Zahlen bedeuten nicht mehr Sicherheit für die Zukunft.
Die Geschwindigkeit des Lernens, des Einzelnen und des Systems wird ausschlaggebend sein.
H 1 Rank Consulting lädt dich ein zu deiner Standortbestimmung ein.
